Duschen am Yukon: Von Folter und Feuerholz

Duschen am Yukon: Von Folter und Feuerholz

Wie bleibt man eigentlich sauber am Yukon? Sorgt für ein bisschen Körperhygiene? Das werden wir oft gefragt. Lest deswegen hier bei uns eine neue Kurzgeschichte.

Über das Duschen am Yukon

Wer auch immer in der Menschheitsgeschichte die Dusche erfunden hat: Man überschütte ihn mit Lob und Gold. So lauten unsere Gedanken, wenn wir nach Wochen in der Wildnis gelegentlich das Glück haben, uns eine Portion heißes Wasser über unsere Abenteurerkörper fließen zu lassen.

Die Bedingungen sind meist kompliziert und selten komfortabel, sind meist abenteuerlich und selten hygienisch. Aber all das ist wie weggespült, wenn Schweiß und Sand von Hunderten Yukon-Kilometern dank einigen Litern warmen Wassers Geschichte geworden sind. Dann trocknen wir uns ab und spüren es, das kleine, wohlige Glück. Diese Momente der gefühlten Neugeburt sind uns nur wenige Male vergönnt. Und weil wir hart für sie gekämpft haben, bleiben sie uns nachdrücklich in Erinnerung.

Dreibein für großes Dusch-Vergnügen

Die allererste Dusche gönnen wir uns nach wenigen Tagen Yukon-Reise am Lake Laberge. Unser Körper pendelt da gerade noch zwischen Zivilisation und Verwilderung. Und wir beschließen an einem malerischen Strand zu Füßen von kiefernbewachsenen Bergen: Etwas warmes Wasser würde unseren Tag zu einem besseren Tag machen. Also bauen wir aus Treibholzstämmen und Packriemen eine Art überdimensionales Dreibein. Dann schleppen wir große Mengen Feuerholz zum Lager, um Yukon-Wasser auf Dusch-Temperatur zu bringen.

Bald brodelt und dampft und zischt es in unseren Töpfen. Und dann geben wir heiß zu kalt in unseren schwarzen Wassersack. Über Kies und Stein, im Adamskostüm, geht es damit zur improvisierten Duschstelle. Und während wir uns einseifen und das wenige warme Wasser über uns laufen lassen, blicken wir auf den Lake Laberge und den sich darin spiegelnden Sonnenuntergang. Und hoffen, dass da draußen nicht gerade ein Kanut mit Adleraugen oder Feldstecher unterwegs ist. Obwohl uns das mittlerweile auch schon egal ist. Das Leben in der Natur verschiebt die Schamgrenzen.

Einfach duschen kann ja jeder

Dunkelheit. Folterkeller. Wie im falschen Film fühlen wir uns in Dawson City, wo wir auf einem Campingplatz unterkommen. Campingplatz auf kanadisch bedeutet eine flache Wiese zum Zelten und einen Unterstand zum Kochen und Essen. Als wir nachmittags mit Sandalen und Shampoo bewaffnet Richtung hölzernes Duschhaus stolpern, schlägt uns beim Öffnen der Tür eine saunaartige Hitzewelle entgegen. Ein quadratischer Raum von vielleicht drei mal drei Metern, stockfinster, links ein riesiger Bollerofen, in dem das Holzfeuer prasselt und darüber reichlich Yukon-Wasser erhitzt. Und daneben ein weiterer Bottich mit kaltem Wasser.

Wir mixen uns in einem Messingeimer unsere Dusch-Mischung zusammen. Und dann setzen wir uns auf dieses Höckerchen inmitten des Raumes, nur von einem kleinen Oberlicht beschienen. Modell Eimerdusche! In einem Arrangement, in dem wir jeden Moment einen amerikanischen Agenten zum Verhör erwarten. Just in diesem Moment klopft dann tatsächlich jemand an – doch es ist nur der duschwillige Zeltnachbar. Die folgende Eimerdusche verschafft uns ein kurzes, aber wohltuendes Vergnügen.

Die Dusche macht, was sie will

Schikaniert fühlen wir uns hingegen beim Duschen in Ruby, viele Yukon-Meilen später. Wir kämpfen uns bei hochsommerlichen Temperaturen die Hügel des Dorfes hinauf. Selbst hier lauern die Mücken, als wir zunächst fast in einem Pumpwerk und dann doch in der Washeteria landen. Jan-Philipp und ich wollen gleichzeitig duschen und staksen in die beiden Waschräume. Doch mein Münzautomat verweigert beharrlich die Kooperation. Da stehe ich also, wie Gott mich schuf, und zwischen einer heißersehnten, nein, herbeigeflehten Dusche und mir steht eine unwillige Maschine. Wo man auch drückt und schlägt: die Münzen wollen nicht in den Schlitz.

Resignation, Frust. Doch dann öffne ich auf Verdacht den Duschhahn und kann mein Glück nicht fassen: Ein großer Schwall heißen Wassers prasselt auf mich herein. Ich jauchze, ich tanze und dusche mir doch erstmal möglichst schnell das Shampoo und den Dreck vom Leib. Wer weiß, wann dieser störrische Münzautomat die Wasserleitung kappt? Doch das hat er gar nicht vor, so dass ich mir den Luxus von zehn Minuten heißem Wasser gönne. Ich reibe mich trocken, ziehe mich an und marschiere tiefenentspannt zu Jan-Philipp. Um dann zu vernehmen, dass seine Dusche sogar alle seine Münzen angenommen hat. Um dann zur Belohnung nur ein bescheidenes Rinnsal eiskalten Wassers loszulassen.

Das Leben kann sehr sehr ungerecht sein. Und da wissen wir noch nicht mal, dass wir bald in einer wenig vertrauenserweckenden Privatdusche oberhalb der Post in Grayling duschen werden, deren Konstruktion aus freistehenden Rigipswänden und offen heraushängenden Leitungen besteht. Oder die in Tanana, in der ein Wasser- und Schimmelschaden vor einiger Zeit offenbar rabiat mit einem Bohrhammer innerhalb der Dusche bekämpft wurde.

Heiße Quellen in Alaska

Der unangefochtene Höhepunkt ist aber ein anderer. Eine heiße Quelle soll es geben, großartig für eine Dusche und ein Bad, hoch oben in den Bergen. Chris Breier, ein anderer Yukon-Abenteurer, hat uns davon erzählt. Doch hier hat man vor die heiße Quelle eine epische Schlacht mit den Moskitos gesetzt. In welcher Anzahl und Vehemenz die Tierwelt auf uns losgeht, bringt uns bei sommerlichen Temperaturen an unsere Grenzen. Die Moskitos krabbeln auf den Händen herum, versuchen, jeden freien Quadratzentimeter Haut zu erreichen. Und dann stechen sie so blutrünstig zu, als rechneten sie damit, dass erst in einem Jahrzehnt wieder derart leckere Abenteurer den Wald betreten werden. Wir kämpfen uns voran, es ist schweißtreibend, immer durch den Wald, durch einen Pfad inmitten von mannshohem Farn. Wenn wir uns jetzt nicht wie Abenteurer fühlen, wann dann?

Uns so waten wir auch noch durch einen Bachlauf, biegen zwei Mal verkehrt ab und hören dann durch unsere Ohren aus der Ferne ein Rauschen. Und kurze Zeit später erreichen wir ein Wasserbecken, das mit blauer Folie ausgelegt ist. Was da vor sich hin sprudelt, ist nicht nur kristallklares Wasser, es ist heiß! Und so streifen wir unseren Netzhut ab und lassen das Nass über unser Gesicht fließen. Jan-Philipp hat schnell genug, weil ihn schon wieder die Moskitos auf dieser Lichtung plagen. Aber ich, ich kann einfach nicht aufhören, kniend vor diesem Wasserbassin, mir immer und immer wieder diese unglaubliche Wohltat von heißem Wasser über das Gesicht laufen zu lassen, bald tauche ich tief ein und genieße es in vollen Zügen. Und ich kann mit Fug und Recht sagen: Das ist die schönste Dusche meines Lebens.

Bis heute denken wir manchmal daran, was für ein Privileg das eigentlich ist, so lange und so oft duschen zu können, wie wir wollen. Ohne stundenlange Vorarbeit, ohne Münzeinwurf und ohne Moskitos. Aber so aufregend und schön ist es halt irgendwie auch nicht.
FOTOS: YUKON-BLOG.DE

 
Yukon 2018: Zwei Franzosen wollen bis zur Beringsee

Yukon 2018: Zwei Franzosen wollen bis zur Beringsee

Sie wollen ihren Traum vom Yukon 2018 leben: Louis und Quentin aus Frankreich planen für Juni ihr dreimonatiges Abenteuer auf dem großen Fluss. Die beiden 21-jährigen Franzosen haben wir kennengelernt, weil sie uns wegen unserer Erfahrungen angeschrieben hatten. Und was sie vorhaben und wie sie es umsetzen, ist beeindruckend. (PDF-Interview in English. L’interview français via Google Translate.)

Für dieses Interview haben wir länger mit Quentin über den gemeinsamen Yukon-Traum gesprochen. Warum eine Mundharmonika an Bord nicht fehlen darf, wie sich die beiden Franzosen auf den Lofoten vorbereitet haben. Und warum ihre Aufregung inzwischen ungeahnte Höhen erreicht hat.

Yukon 2018: Interview mit einem Abenteurer

?

Warum wollt Ihr unbedingt auf den Yukon? Der Mississippi und der Amazonas sind ja auch lange Flüsse …

Quentin: Louis und ich hatten beide eine tiefe Sehnsucht nach diesem einen Abenteuer unseres Lebens. Das war vor drei Jahren, als wir gerade erst unser Studium aufgenommen hatten. Allerdings wussten wir da noch überhaupt nicht, was das denn eigentlich für ein Abenteuer werden und wo es stattfinden sollte. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht einmal, dass wir es am Ende zusammen angehen würden. Doch was uns schon immer innewohnte, war die Faszination von der nordamerikanischen Wildnis. Von mysteriösen und wunderschönen Orten mit atemberaubender Natur und völliger Einsamkeit.

?

Wie haben sich Eure Abenteuer-Pläne für den Yukon seitdem entwickelt?

Quentin: Louis war der erste, der aus seinen Träumen Realität werden lassen wollte. Nach umfangreichen Recherchen war für ihn klar, dass das Paddeln für ihn der beste Weg für Reisen über extreme Distanzen ist. Paddeln ist komfortabler und weniger kräftezehrend als eine Fernwanderung oder eine Radtour. Es ist nicht derart anspruchsvoll wie Motorsport oder Reiten. Außerdem führen Flüsse nun mal oft durch die abgeschiedensten Ecken der Welt, was einem das Reisen durch echte Wildnis ermöglicht. Zu guter Letzt hat man auf dem Fluss immer in klares Ziel vor Augen: das Meer!

Als wir über unsere Träume sprachen, wurde uns klar: Wir sollten sie uns gemeinsam erfüllen.

Auch wenn wir bis dato nur sehr wenig Erfahrungen im Wassersport hatten, schien die Reise mit einem Kajak also für unser Abenteuer sehr vielversprechend zu sein. Im Kajak würden wir genügend Platz für Zelt und unsere Ausrüstung haben und gleichzeitig fernab von Straßen und Zivilisation unterwegs sein. Im nächsten Schritt war die Entscheidung für den Yukon für uns nur folgerichtig. Es ist ein sehr ambitioniertes Vorhaben, weil der Fluss mit 3200 Kilometern sehr lang ist und Alaska vollständig durchquert. Aber es stellt immerhin keine extremen Anforderungen an die eigenen Paddelfähigkeiten, weil es keine schwierigen Wildwasser-Passagen gibt.

Schön, wenn man eine Drohne hat.

?

Die meisten Yukon-Abenteurer paddeln allein. Was steckt hinter Eurem Duo? (ein Konzept, was wir natürlich empfehlen können…)

Quentin: Die eigentliche Idee entsprang Louis‘ Fantasie und seinen Recherchen. Eigentlich wollte er die Yukon-Expedition alleine angehen. Ich selbst hatte wie erwähnt zwar ebenfalls Pläne für ein verrücktes Abenteuer, die aber eher vage waren. Als wir über unsere Träume sprachen, wurde uns klar: Wir sollten sie uns gemeinsam erfüllen. Wir kommen gut miteinander aus, haben auch schon gemeinsame Erfahrungen als Pfadfinder gemacht. Und nicht zuletzt: Wir hatten eine ähnliche Vorstellung von unserem Abenteuer. Ich musste dann nur noch herausfinden, ob ich einen derart langen Trip mit meinem Studium vereinbaren kann. Als das geklärt war, haben wir uns mit fliegenden Fahnen auf den Yukon als gemeinsames Ziel eingeschworen.

Alleine ein solches Projekt anzugehen, erschien mir für einen 21-Jährigen ohne jede Kanu-Erfahrungen unverantwortlich. Als Team helfen wir uns gegenseitig, können über die Erfahrungen sprechen und schöne Momente teilen, und es wird unsere Freundschaft stärken.

?

Wie wollt Ihr auf dem Yukon 2018 Eure Aufgaben an Bord und an Land verteilen? Wo seht Ihr Eure Stärken und Schwächen?

Quentin: Die Rollenverteilung ergibt sich für uns durch unsere unterschiedlichen Talente und Charaktere. Nach zwei Jahren Kajak-Erfahrung hat sich das sehr gut eingespielt. An Bord ist Louis der Schlagmann und ich selbst der Steuermann. Nur am allerersten Tag haben wir mal getauscht und danach die Rollenverteilung nie wieder in Frage gestellt.

An Bord haben wir eingespielte Rollen.

Da ich selbst ein wenig größer bin, macht es mir nichts aus, hinten zu sitzen. Ich steuere das Boot mit den Pedalen und dem Ruder und kümmere mich um die Navigation. Louis ist etwas kleiner und sitzt gerne vorne, weil er von dort auch die bessere Position für Fotos hat. Er kümmert sich aber ebenso um die langfristige Routenplanung. Und er vertraut meinen Fähigkeiten als Steuermann, was etwa das Vermeiden von Hindernissen oder Wellen angeht.

?

Und wie wollt Ihr das gemeinsame Leben an Land in Kanada und Alaska gestalten?

Quentin: Viele Aufgaben muss man sowieso zusammen erledigen. Klare Präferenzen haben wir aber trotzdem: Ich beispielsweise liebe es, mit einem Lagerfeuer den Anfang zu machen und mich dann um das Kochen zu kümmern. Louis hingegen stromert gerne herum, macht Fotos, spürt Feuerholz auf und sorgt sich um frisches Wasser. Und jeder von uns wird natürlich ohne zu Murren Aufgaben übernehmen, wenn der andere mal erschöpft ist.

Glücklicherweise ergänzen wir uns also mit unseren Stärken und Schwächen hervorragend. Louis ist sehr gut im Organisieren, im Verfolgen von Plänen, bei den tagtäglichen Aufgaben. Er kümmert sich akribisch um alles, was im Abenteuerleben fundamental wichtig ist. Ich hingegen bin vielleicht etwas weniger umsichtig bei diesen Aufgaben, lasse mich ablenken und ich bin nicht so akribisch. Außerdem kann ich sich ständig wiederholenden Aufgaben wie dem Abwasch wenig abgewinnen.

Auf der anderen Seite glaube ich, dass ich bei unvorhersehbaren Ereignissen meinen Mann stehe. Bei allem Unplanmäßigem etwa, bei Stürmen, Kälte, wenn wir in schwierigen Situationen die Oberhand behalten müssen.

Faltboot GRAND RAID II 540-4

Nautiraid Grand Raid II: Das Boot, das über den Yukon soll.

?

Kannst Du Eure geplante Rollenverteilung denn mal auf einen Nenner bringen?

Quentin: Falls und wenn wir das Yukon-Abenteuer meistern, werden wir vermutlich sagen: „Ohne Louis hätte es diese Expedition niemals gegeben. Und ohne Quentin hätten wir sie niemals gemeistert.“

?

Und was für ein Boot soll Euch drei Monate sicher bis nach Emmonak bringen?

Quentin: Wir haben die verschiedensten Kajaks in Ruhe verglichen. Klar war jedoch, dass unser Boot faltbar oder aufblasbar sei muss, um am Ende in den Flieger zu passen. Wir wollten es auch nicht erst in Whitehorse kaufen, um schon im Vorfeld ein Gefühl für die Beladungsmöglichkeiten und das Handling auf dem Wasser bekommen zu können. Entschieden haben wir uns am Ende für ein Nautiraid Grand Raid II mit einer Länge von 5,40 Metern. Es handelt sich um ein Kajak mit einem hölzernen Grundgerüst, das man im Fall der Fälle reparieren kann. DerBootskörper besteht aus sogenanntem Hypalon aus natürlichem und extrem stabilem Kautschuk. Das Nautiraid Grand Raid II liegt auch bei voller Beladung sehr sicher auf dem Wasser.

Nautiraid ist ein renommierter französischer Hersteller. Die Kajaks sind alle „Made in France“ aus hochwertigem Material und aus unserer Sicht von unglaublicher Verarbeitungsqualität. Die Firma rüstet auch französische Spezialkräfte und die meisten maritimen Expeditionen aus.

?

Ihr habt ja für die Vorbereitung einen Monat im arktischen Teil Norwegens verbracht. Wie war das?

Quentin: Um für den Yukon gerüstet zu sein, wollten wir einen Monat unter ähnlichen Bedingungen paddeln. Wir haben also nach einem Ort mit ähnlichem Wetter gesucht. Er sollte abgeschieden sein von der Welt, aber möglichst nah an Europa und per Zug oder Billigflieger zu erreichen.

Also haben wir nach Flüssen von etwa 1000 Kilometern Länge in Ländern recherchiert, in denen es kalt genug ist. Wegen einiger Empfehlungen und der Perspektive auf atemberaubende Aussichten fiel unsere Entscheidung auf die Lofoten. 26 Tage im Juli und August haben wir dort verbracht, sind am Flughafen von Narvik gelandet. Beginnend im Süden, haben wir dann das Archipel umrundet. Und haben immer versucht, genug Lebensmittel an Bord zu haben und alle Dörfer zu umgehen.

In Norwegen kamen wir viel langsamer voran als gedacht.

In Norwegen haben wir wirklich viel erlebt, darunter auch viele Überraschungen. Zum einen mussten wir feststellen, dass wir wegen der Gezeiten, der Strömung und der Wellen viel langsamer vorankamen als gedacht. Mehr als 35 Kilometer haben wir nie geschafft, das Minimum pro Tag lag bei fünf Kilometern und im Schnitt lagen wir bei 25. Zum zweiten war das Wetter wie gemacht für eine realitätsnahe Yukon-Erprobung. Die ersten zehn Tage waren sehr sonnig, wurden jedoch von extrem windigen, regnerischen und kalten Tagen abgelöst. Am landschaftlich schönsten Abschnitt herrschte dann wieder wunderbares Wetter, während anschließend eine Höllenwoche mit Kälte und Regen folgte.

Schlussendlich haben wir eine Menge über unser Boot gelernt, über richtiges Zeitmanagement, über die beste Ausrüstung für schlechtes Wetter. Und am wichtigsten über die geeignete Ernährung auf einem derart langen Trip. So lernten wir den Wert von Schokolade zur Aufbesserung der eigenen Laune zu schätzen. Ein Stück davon zu essen, war für uns immer der beste Moment des Tages.

Lofoten: Trainings-Tour mit spektakulären Aussichten.

?

Wie denken eigentlich Freunde und Familie über Eure „Tour de Yukon 2018“?

Quentin: Insgesamt blicken sie mit Stolz und Respekt auf ein derart ambitioniertes und gewagtes Projekt. Und weil wir noch recht jung und noch Studenten sind, haben unsere Eltern auch das Recht, bei dem Thema ein Wörtchen mitzureden.

Sie sorgen sich natürlich wegen der Abgeschiedenheit, vor dem Verletzungsrisiko, vor einer Bärenattacke und ähnlichem. Aber dies hat sich glücklicherweise etwas gelegt seit unserer Expedition in Norwegen. Es macht allen Beteiligten Mut, wie akribisch wir uns auf die Yukon-Expedition vorbereiten. Um es auf den Punkt zu bringen: Alle wissen, dass dies kein Remake des Films „Into the Wild“ wird (Anmerkung: darin geht es um einen Amerikaner, der in Alaska die Freiheit sucht und schließlich den Tod findet). Außerdem haben wir ja ein Rückflugticket…

Familie und Freunde unterstützen uns nach Kräften. Wir wollen das zurückgeben, indem wir während unserer drei Yukon-Monate von uns hören lassen.

?

Wie können wir denn ab Juni Euren Fortschritt auf dem Yukon verfolgen?

Quentin: Es ist uns ein Bedürfnis, die Welt an unseren Erfahrungen und unserem Wohlergehen teilhaben zu lassen. Dennoch haben wir uns bewusst dafür entschieden, die Yukon-Zeit mit Haut und Haaren aufzusaugen und unser normales Leben hinter uns zu lassen. Unser Ansatz wird deswegen ähnlich dem Eurigen sein. Und etwa aus einem Satellitentelefon bestehen, mit dem wir kurze Nachrichten versenden und ab und zu ein Telefonat absetzen können. Darüber hinaus haben wir einen GPS-Tracker.

Diese Expedition soll auch eine spirituelle Reise werden.

Die meisten Neuigkeiten wird unsere Familie auf unserer Facebook-Seite posten. Falls wir mal Strom und Internet entlang des Flusses haben sollten, sind vielleicht auch ein oder zwei Fotos drin. Ein internetfähiges Gerät werden wir jedoch aus Kostengründen nicht mitnehmen. Außerdem sind wir in punkto Energie weitestgehend abhängig von unserer Solar-Anlage. Und geladene Kamerabatterien sind uns am allerwichtigsten.

Quentin und Louis.

?

Nehmt Ihr eigentlich ein Maskottchen oder einen besonderen Ausrüstungsgegenstand mit?

Quentin: In den letzten zwei Jahren haben wir eine enge Verbindung zu unserem Kajak aufgebaut. Wir haben es auf den Namen „Emmonak“ getauft – dem Dörfchen an der Beringsee, das nach mehr als 3000 Kilometern am Ende unserer Tour stehen soll. Uns erschien es als gelungener Name für ein Boot und es erinnert uns immer an unser Expeditionsziel Emmonak! Und vielleicht nehmen wir auch noch einen Teddybären oder etwas typisch Französisches mit.

Wir sind jung und haben unser Leben noch vor uns. Diese Tour wird uns sicher prägen und uns die Gelegenheit geben, über das Leben nachzudenken. Diese Expedition soll auch eine Art spirituelle Reise werden. Deswegen werden wir unser Kajak auch nicht besteigen, ohne zahlreiche Bücher und inspirierende Texte dabei zu haben. Und natürlich Notizbücher, um die Reise, unsere Erfahrungen, Gedanken und Gespräche festzuhalten.

Louis wird außerdem seine Kamera sehr wichtig sein, um wertvolle Momente für die Nachwelt festzuhalten. Ich selbst werde meine Mundharmonika mitnehmen und fleißig üben. Das Instrument könnte auch nützlich dabei sein, um die Routine aufzubrechen und die Stimmung im Camp aufzuhellen.

?

Was sind denn jetzt Eure wichtigsten nächsten Schritte bei der Vorbereitung?

Quentin:Unsere Hauptsorge ist das liebe Geld. Wir sind schließlich Studenten – und diese Expedition ist und bleibt und wird sehr teuer. Wir müssen noch reichlich Ausrüstung kaufen. Beispielsweise Trockenanzüge und bessere Kleidung, das Satelliten-Telefon, bessere Paddel, viele kleinere Dinge. Außerdem brauchen wir natürlich auch noch einiges an Geld, um unterwegs Lebensmittel erwerben zu können. Oder am Ende für den Flug von Emmonak nach Anchorage. Wir haben uns für verschiedene Abenteuer-Stipendien beworben und werden darüber wahrscheinlich 3000 Euro erhalten. Aber das erfahren wir erst in Mai.

Außerdem müssen wir uns noch um die Formalitäten bei der Ein- und Ausfuhr einer Waffe kümmern. Wir müssen noch ein spezielles medizinisches Survival-Training absolvieren. Und manches mehr.

Quentin und Louis: Gestern Pfadfinder, bald auf dem Yukon.

?

Zum Ende des Gesprächs hin: Was für Hoffnungen, Träume und Befürchtungen habt Ihr mit Blick auf Euer Abenteuer?

Quentin: Hoffnungen: Mit der Vorbereitung rechtzeitig fertig zu werden, so dass wir mit dem bestmöglichen Equipment auf den Fluss gehen können. Außerdem zumindest am Anfang gutes Wetter, um gut gelaunt beginnen zu können und in Ruhe einen Rhythmus entwickeln zu können.

Ängste: Wir fürchten uns vor allem, was unsere Reise ernsthaft gefährden würde. Wie Verletzungen, Krankheiten, Verlust oder Zerstörung unserer Ausrüstung. Außerdem sorgen wir uns vor unerfreulichen Begegnungen mit Bären und vor langanhaltendem extrem schlechtem Wetter.

Träume: Zu lange schon haben wir jetzt nur auf Fotos geguckt. Wir freuen uns jetzt auf den tatsächlichen Anblick von Bären und anderen wilden Tieren. Wir sind gespannt auf all das, was man nicht planen kann und was eine solche Tour so einzigartig macht: Netten Leuten auf dem Fluss begegnen, Fische zu fangen, gut zu essen. Wir sind insgesamt schon sehr aufgeregt und freuen uns, diese unglaubliche Wildnis zu entdecken.

?

Wie aufgeregt seid ihr beiden denn inzwischen, auf einer Skala von 1 bis 10?

Quentin: Definitiv 10! Und je näher wir kommen, desto mehr steigt die Anspannung. Wir reden schließlich schon so so lange über diese Reise. Gleichzeitig wächst die Sorge, ob wir bei der Vorbereitung an alles gedacht haben. Aber ich schätze: Sobald wir im Flugzeug sitzen, wird diese Sorge verfliegen.



Louis, 21, studiert BWL in Lyon (Frankreich). Er liebt Rugby, Trekking und Wandern. Außerdem hat er in den vergangenen Jahren zusammen mit Quentin diverse Erfahrungen im Wassersport gesammelt: zwei Wochen auf der Loire und einen knappen Monat im arktischen Norwegen.

Quentin, 21, ist Franko-Amerikaner und studiert französisch-amerikanisches Recht nahe Paris, zuvor in Glasgow. Er liebt Sport aller Art, darunter Bergsteigen, Skifahren, Rugby. Ihre französische Facebook-Seite zu Yukon 2018 findet Ihr hier.

Wir haben dieses Interview auf englisch geführt, anschließend sinngemäß übersetzt und etwas geglättet. Das Original findet Ihr hier als PDF.

ALLE FOTOS: À TOI DE RAMER

 

 

Mit ohne Radio am Yukon

Mit ohne Radio am Yukon

Mit einem Weltempfänger kommt die Welt zu uns in die Wildnis. Verspricht zumindest die Anleitung unseres kleinen, silbernen Radios. Ein Weltempfänger? Den brauchen wir am Yukon, sagen wir, sagt unsere innere Stimme. Also landet das vor ewigen Zeiten gekaufte Gerät in unserer Ausrüstungskiste für den Yukon. Wir hoffen auf Wetterinformationen, vielleicht auch mal auf eine andere Stimme in der Wildnis. Auf ein wenig Musik, wenn es zu einsam wird am großen Fluss. An Internet ist ja generell nicht zu denken. Und so soll uns der Weltempfänger einfach mal Bescheid geben, wenn irgendwo wirklich die Welt untergeht. Dafür funkt er auf UKW, Lang-, Mittel- und Kurzwelle. Das sollte doch eigentlich reichen, sagen wir uns, sagt unsere Recherche.

Doch dann kommt der Moment der Wahrheit, irgendwo am Yukon zwischen Kanada und Alaska. Da wollen wir das Radio zum ersten Mal verwenden. Wir regeln am Regler, wir suchen mit dem Suchlauf. Doch der Weltempfänger empfängt die Welt nicht: nur Rauschen. Wir versuchen es einige hundert, dann tausend Flusskilometer später erneut. Doch unser Radio bleibt stumm. Gibt es hier in der Wildnis gerade keinen einzigen Radiosender? Sind wir am falschen Ort, ist unser Gerät zu schlecht? Wir werden es nie ganz herausfinden.

Doch stattdessen empfangen wir am Yukon einfach die Welt ab und zu abends am Lagerfeuer. Da schauen spontan die Natives mit ihren Skiff-Booten und gekühltem Bier auf einen Plausch vorbei. Und haben auch noch Infos über die nahe Bären-Population und die Wetteraussichten. Wer braucht da eigentlich einen Weltempfänger, fragen wir. Niemand, sagen wir.
SYMBOLFOTO: PIXABAY

 
Weiterführende Links:

 
Das Projekt Bart

Das Projekt Bart

Viele tolle Dinge passieren hier gerade im Yukon-Blog. Zum einen wird es den kleinen Film über die Yukon-Expedition tatsächlich geben. Versprochen! Außerdem bauen wir im Blog fleißig um. Neue Fotos und Geschichten kommen auch noch. Und zur Überbrückung haben wir eine kleine Episode für Euch aus der großartigen Yukon-Zeit. Sie handelt: von unserem persönlichen Projekt Bart.

Yukon: Projekt Bart

Unsere Bärte wachsen und wachsen. Wir fühlen es jeden Morgen beim Aufstehen, wenn wir uns nach einer viel zu kurzen Nacht müde mit den Händen durchs Gesicht fahren. In den ersten Tour-Wochen sieht unsere Bartpracht allerdings noch reichlich ausbaufähig aus. So wie in der Teenagerzeit, als wir uns zum ersten Mal einen Bart stehen ließen. Und die Haare noch nicht so recht wussten, wo sie hinwollten und durften. Doch was bitte ist am Yukon die Alternative zum ungezügelten Bartwachstum? Jeden Abend zum Fluss zu stolzieren, um eine sauber geshavete Drei-Tage-Optik zu erhalten? Das wollen wir nicht, die Zeit haben wir nicht. Deswegen gilt unsere Devise: wachsen lassen, bis die Beringsee kommt.

Unser Bart-Projekt, es beginnt mit dem ersten Paddelschlag ins Yukon-Wasser. Und dann ziehen die Wochen auf dem Fluss ins Land, der Bart wächst langsam und ungleichmäßig. Bei mir mit dunkler Haarfarbe etwas schneller als bei Jan-Philipp mit dunkelblonder. Wir sind ehrlich gesagt froh, dass die einzigen Augenzeugen einstweilen vor allem die Bären und die brennende Sonne Kanadas sind. Und wir selbst haben in dieser Zeit sowieso anderes im Kopf, als uns um die Tageslicht-Tauglichkeit unserer Barthaare Gedanken zu machen.

Der Bart wird zum Störenfried

Wie illusorisch eine regelmäßige Rasur für uns wäre, merken wir täglich aufs Neue. Jede freie Minute inmitten dieser atemberaubenden Natur ist uns zu kostbar, als dass wir sie zur Zähmung widerspenstiger Bartpracht verwenden wollten. Irgendwann folgt jedoch ein heißer und wolkenloser Tag auf einer dieser zigtausenden Inseln inmitten des Yukon. Zu diesem Zeitpunkt sind die Oberlippenbarthaare derart nach vorne geprescht, dass unser Gesicht nicht nur zerzauselt aussieht. Sondern dass wir den Bart beim Sprechen und Essen als Störenfried empfinden.

Und weil wir sowieso auf den Abend warten müssen, bis wir wegen der Tagesstürme loskommen, säbelt die Schere meines Multitool-Werkzeugs den Oberlippenbart wieder etwas kürzer. Die kühne Idee, bei der Gelegenheit nach vier Wochen gleich den gesamten Bart oder die Frisur wieder in Form zu bringen? Wegen mangelnder Fähigkeiten und dem Gleichmut zweier viele Meilen gepaddelter Abenteurer über Bord geworfen.

Immerhin können wir mittlerweile einen regelrechten Vollbart unser Eigen nennen, der uns allein schon bei der Abwehr wilder Tiere hilft. Wilder Tiere namens Moskitos, die morgens und abends schwarmweise den Himmel verdunkeln und deren Lebensbestimmung es zu sein scheint, uns ohne Diskussion deutlich zu machen: eigentlich habt Ihr hier nichts verloren. Doch in einem ruhigen und moskitolosen Moment schauen sich Jan-Philipp und ich unsere inzwischen respektable Gesichtsbräune an und stellen einiges fest. Wir sind gerade nicht einfach nur glücklich. Sondern fühlen uns irgendwie auch sehr männlich. Und so paddeln wir Woche um Woche mit einer Dosis Abenteurerstolz weiter über den Yukon.

Kurz vor der Verwahrlosung

Doch bei jedem Vollbart kommt ohne gelegentlichen größeren Schnitt der Moment, in dem sein Träger endgültig in einen Zustand von Ungepflegtheit und Verwahrlosung übergeht. Dummerweise fällt dieser bei uns mit einer Zeit zusammen, in dem wir erst recht andere Prioritäten haben als ausgedehnte Körperpflege. Schlechter werdendes Wetter, Regen, heftiges Paddelpensum verlangen uns alles ab. So wird der Bart ungestört immer länger und straft im Vorfeld angestellten Berechnungen über den zu erwartenden Bartzuwachs Lügen. Er wächst und wächst und wächst. Bei mir sind mittlerweile blonde Bereiche zu erkennen, die mich angesichts meiner dunkelhaarigen Eltern an meiner biologischen Herkunft zweifeln lassen. Und sogar ein bisschen rot ist dabei.

Als wir schließlich nach zweieinhalb Monaten mit den beginnenden Herbststürmen an der Beringsee ankommen, erzählt unser Bart ohne Worte eine wortreiche Geschichte. Die Geschichte von zwei Mittdreißigern, die glattrasiert und gespannter Erwartung auszogen, den Yukon und Alaska zu entdecken. Und die nun am Ziel ihrer Träume angekommen sind. Unser Vollbart ist nach 65 Tagen auf dem Fluss das erste aller Souvenirs geworden.

Unser Bart wird zum Souvenir

Und was ist aus dem Plan geworden, dem Vollbart nach der Rückkehr in Deutschland mit einem Ritual wieder Lebewohl zu sagen? Er wird sang- und klanglos abgesagt. Und so tragen die beiden Menschen, die nie zuvor Vollbart getragen haben und ihn nur übergangsweise tolerieren wollten, besagten Vollbart bis heute. Und manchmal, wenn wir uns mit den Händen durch die Haare im Gesicht streichen, ist es wieder da, dieses Abenteuergefühl. Aus einer Zeit, in der der Bart mit jedem Tag wuchs, an dem wir Paddelschlag um Paddelschlag weiter in die Wildnis fuhren.

FOTOS: YUKONBLOG.DE

 
 
Wieder unterwegs mit dem roten Boot

Wieder unterwegs mit dem roten Boot

Endlich mal wieder mit dem Boot auf dem Wasser! Zwei Jahre nach unserer Yukon-Expedition haben wir es wieder gewagt, und das sogar in einem roten Wassergefährt. Zugegebenermaßen haben wir den Trip nur aus Spaß an der Freude gemacht, auch Bären haben wir dieses Mal – weit entfernt des Yukon – nicht gesichtet.

Reichlich Spaß hat die Bootstour aber trotzdem gemacht, auch wenn sie auf einem Freizeitsee stattgefunden hat. Und mit einem Tretboot, das bezüglich Geschwindigkeit und maximaler Last nicht ganz mit unserem Yukon-Gefährt mithalten konnte. Immerhin hatten wir noch Unterstützung durch maritimen Nachwuchs. Die war zwar eher symbolisch als tatkräftig, aber wir arbeiten dran! Mission Yukon 2040 muss schließlich von langer Hand geplant werden. 😉 In diesem Sinne wünschen wir Euch allen einen schönen Sommer und weiterhin viel Spaß mit unserem Blog!

PS: Mehr Fotos, ein Video, alle Artikel endlich als PDF … jaaaa… das ist nicht vergessen. Hoffentlich ist es spätestens im Herbst soweit.

FOTO: YUKONBLOG.DE

 
Yukon-Expedition in der Men’s Health

Yukon-Expedition in der Men’s Health

Wir freuen uns riesig und grinsen ein wenig vor uns hin: Die aktuelle Men’s Health hat einen Artikel über unsere Yukon-Expedition bis zur Beringsee veröffentlicht. Auch wenn es keine episch lange Reportage geworden ist, ist der Bericht in unseren Augen wirklich schön geworden (danke, Melanie!). Ein Text, der ein wenig davon erzählt, wie das für uns beide als Freunde war, 2015, drei Monate auf dem Yukon.

Falls Ihr die Gelegenheit habt: Die Ausgabe 6/2017 der Men’s Health liegt aktuell bei Kiosken, Friseuren, Autohändlern, Fitnessstudios. Der Yukon-Artikel ist übrigens in der Rubrik „Gewinnertyp“ erschienen – wer würde dem widersprechen? 😉 Entgegen anderslautender Gerüchte zeigt das Cover der Zeitschrift jedoch nicht uns beide nach Ende der Yukon-Expedition. Gestählt wie nie waren wir aber damals trotzdem.

Genießt den Sommer! Springt in ein Kajak und paddelt über den Yukon! Und wir melden uns hier weiterhin von Zeit zu Zeit, wenn es etwas Neues gibt.
FOTO: MEN’S HEALTH

 
Yukon-Video im Anmarsch

Yukon-Video im Anmarsch

Gut Ding braucht Weile, manchmal auch sehr viel Weile. Aber auch wenn wir und Ihr selbst schon kaum noch dran geglaubt habt, entsteht in diesen Tagen tatsächlich ein kleines, aber feines Video von unserer Yukon-Expedition.

Zwar haben wir am Yukon vor allem Wert auf viele Fotos gelegt, jedoch sind dann doch hier und da einige schöne Aufnahmen mit Spiegelreflex und Action-Cam entstanden. Vom Boot, vom Wetter, von uns, von Lagefeuern, kurzum, von dieser einmaligen Reise. Diese wollen wir uns und Euch natürlich nicht vorenthalten.

Wie Ihr oben im Screenshot sehen könnt, basteln wir gerade mit Adobe Premiere am Schnitt. Jetzt kommt der Wermutstropfen: Wir können noch nicht genau sagen, wann wir hier das Video für Euch online stellen können. Wir sind optimistisch, dass dies im Mai oder Juni der Fall sein wird, geben aber dann doch lieber keine Garantie ab. 🙂 (Update: Es wird wohl doch Herbst bis Winter, man kommt im Sommer zu nichts …)

Yukon-Video und Magazinbericht

Was aber sicher ist: Schon im Monat Mai wird unsere Yukon-Expedition in einem nicht ganz kleinen Magazin erwähnt werden. Wir halten Euch da ebenso auf dem Laufenden.

Bis dahin wünschen wir Euch allen eine gute Zeit! Und wünschen allen, die in diesem Sommer auf den Yukon starten, weiterhin eine gute Vorbereitung. Wenn Ihr noch Tipps & Tricks braucht, wendet Euch natürlich gerne an uns.

FOTO: YUKON-BLOG.DE

 
 
Back to top